Bakterielle Vaginose wenns untenrum nach Fisch riecht

Muss das jetzt sein? Viele Frauen kennen dieses Gefühl: Sie stehen morgens aus dem kuschlig-warmen Bett auf, bereit für den jungen Tag. Vor dem Kaffee-Kochen noch schnell auf die Toilette, wo das Übel sich dann bemerkbar macht. Ein fischiger Geruch aus der Scheide, vielleicht begleitet von ungewohntem Ausfluss und Jucken. Na toll, was nun?!

Was habe ich mir da wieder eingefangen?

Es existieren einige Erkrankungen, welche für veränderten und übel-riechenden Scheidenausfluss verantwortlich sein können. In diesem Fall handelt es sich um die Bakterielle Vaginose, welche Mediziner auch Gardnerellen-Infektion, Aminkolpitis oder Haemophilus-vaginalis-Infektion nennen. Diese Entzündung wird durch ein gestörtes Gleichgewicht der Scheidenflora verursacht, eine Veränderung des natürlichen ph-Wertes.

Was ist schief gelaufen?

Der ph-Wert der Scheidenflora bewegt sich normalerweise im sauren Bereich von 3,8 – 4,4. Massgeblich Für dieses Milieu verantwortlich sind die Milchsäure-produzierenden Laktobazillen (Milchsäurebakterien), welche eine wichtige Schutzfunktion gegen feindliche Erreger übernehmen. Breiten sich nun vermehrt krankheitserregende Keime aus, entsteht eine sogenannte Mischflora. Meist handelt es sich bei den Auslösern um die Darmbakterien Gardnerella vaginalis, selten können jedoch auch Mykoplasmen oder anaerobe Mikroorganismen wie Chlamydien oder Bacteroides-Bakterien dafür verantwortlich sein. Die Zahl der schützenden Milchsäurebakterien nimmt folglich im Verhältnis ab und der ph-Wert der Scheidenflora steigt auf zirka 5.

Wie habe ich mir das eingefangen?

Oft finden sich auch in “gesunden” Scheidenmilieus Vertreter der unliebsamen Darmbakterien. Eine intakte Flora kann diese normalerweise jedoch problemlos im Zaum halten. Gefährlich werden sie erst, wenn sie übermässig auftreten. Dies kann durch falsche Intimhygiene passieren, indem Bakterien vom After in die Scheide gelangen, zum Beispiel beim “von-hinten-nach-vorne-Putzen”. Ein anderes Risiko stellt Sex dar. Wer beim Liebesspiel zwischen anal und vaginal hin- und herspringt, muss mit einer Infektion rechnen. Auch spielen Faktoren wie psychischer Stress, Hormonveränderungen oder Schwangerschaft eine Rolle.

Was sind die Symptome und wie reagiere ich?

Typisch sind:

  • gräulicher, dünnflüssiger Scheidenausfluss
  • unangenehmer Geruch, oft fischig
  • selten Juckreiz oder Rötungen

Wer nun eines dieser Symptome bei sich bemerkt, kommt am meist unbeliebten Besuch beim Gynäkologen nicht vorbei. Dieser verschafft durch eine medikamentöse Behandlung rasch Abhilfe, damit sich der morgendliche Gang zur Toilette wieder als gewohnter Start in einen erfolgreichen, gesunden Tag erweist!

Häufige Salmonellen Symptome

Typische Salmonellen Symptome sind Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen sowie Fieber. Im weiteren Krankheitsverlauf können auch Durchfall und Magenkrämpfe hinzu kommen. Auslöser einer Salmonellenerkrankung sind Bakterien die sowohl bei Menschen als auch bei Tieren eine infektiöse Dünndarmentzündung hervorrufen. Von diesen Bakterien gibt es mehr als 1000 Typen.

Die Übertragungsmöglichkeiten von Salmonellen sind sehr vielfältig. Bei Tieren sind oft Futtermittel der Auslöser. Diese führten bei Haus- und Schlachttieren zu diesen Infektionen, diese wiederum gelangten dann über verschiedene Lebensmittel wie Fleisch, Eier, Milch oder Fische zum Menschen. Eine weitere Möglichkeit der Übertragung geht von kranken Menschen aus.

Auch unsauberes Trinkwasser und Lebensmittel können zur Infektion führen. Vor allem bei rohem Hackfleisch, Enteneiern und importierten Hähnchen ist Vorsicht geboten. Salmonellen enthalten zudem Giftstoffe, dessen Wirkstoffe durch kurzfristiges Erhitzen nicht unschädlich gemacht werden.

Vor allem rohes Hackfleisch sollte ganz durch gebraten werden um die typischen Salmonellen Symptome vorab auszuschließen. Das Auftreten dieser Erkrankung ist gehäuft in den Sommermonaten Juli bis September zu beobachten.

Behandlung und Vorbeugung

Eine komplikationslose Vergiftung durch Salmonellen ist mit Teefasten und krampflösenden Medikamenten behandelbar. In schweren Fällen wird vom Arzt in der Regel Antibiotika verschrieben. Auf alle Fälle ist bei Auftreten der Salmonellen Symptome vorsichtshalber immer ein Arzt aufzusuchen. In der Regel klingt das Krankheitsbild nach wenigen Tagen ab.

Als Endverbraucher von Lebensmitteln kann sich der Mensch vor allem durch peinliche Hygiene schützen. Leicht verderbliche Lebensmittel sollten immer im Kühlschrank aufbewahrt werden. Bei Küchenarbeiten und der Zubereitung von Speisen sollte außerdem auf größte Sauberkeit geachtet werden. Benutzung sauberer Geschirrtücher, Bürsten und Schwämme sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Geflügel und Hackfleisch immer gut durch braten.

Einseitige Halsschmerzen beim Schlucken

Halsschmerzen hatte wohl jeder schon einmal. Aber nur auf einer Seite? Das erscheint uns ungewöhnlich und beunruhigend.

Mögliche Ursachen für Halsschmerzen einseitig rechts

Die möglichen Ursachen für Halsschmerzen sind vielfältig. Treten die Halsschmerzen allerdings nur auf einer Seite auf, deutet dies häufig auf eine der folgenden Ursachen hin:

  1. ) Ein Abszess der Rachenmandel, bei einseitigen Halsschmerzen auf der rechten Seite also ein Abszess der rechten Mandel. Ein solcher Abszess kann sich während einer eitrigen Entzündung der Mandeln bilden. Die Mandelentzündung heilt dann nicht vollständig aus, sondern nach einer Weile steigt das Fieber wieder an und die Halsschmerzen auf der Abszessseite nehmen zu. Vielleicht bemerkt man auch einen stechenden Schmerz im Ohr, hat Probleme, zu sprechen und den Mund zu öffnen. Eventuell ist der Abszess in der Mundhöhle deutlich sichtbar.
  2. ) Eine Seitenstrang-Angina. Die Seitenstrang-Angina ist eher selten. Leute, denen die Rachenmandeln entfernt wurden, sucht sie aber öfter heim. Bei der Seitenstrang-Angina entzünden sich die Lymphbahnen im Rachen, die auf beiden Seiten der Rachenwand verlaufen. Es können beide Seitenstränge gleichzeitig entzündet sein, oder die Entzündung konzentriert sich auf eine der beiden Lymphbahnen. So kann es zu einseitigen Schluckbeschwerden auf der rechten Seite kommen.
  3. ) Ein geschwollener Lymphknoten oder eine andere Schwellung auf der rechten Seite. Denkbar wären auch ein rechtsseitiger Tumor, eine rechtsseitige Verletzung oder ein Fremdkörper. Sie alle können eine einseitige Verengung und einseitige Schmerzen hervorrufen.

Behandlung der einseitigen Halsschmerzen

Halsschmerzen sind ein Symptom, keine eigenständige Krankheit. Wie sie behandelt werden müssen, hängt von der Ursache der Halsschmerzen ab. Während beidseitige Halsschmerzen typische Vorboten einer gewöhnlichen Erkältung sind und oft mit Hausmitteln geheilt werden können, sollten Sie bei einseitigen Halsschmerzen am besten einen Arzt konsultieren.

Hat sich beispielsweise ein Abszess im umliegenden Gewebe der Mandeln gebildet wie oben beschrieben, so sollte dieser von einem Arzt entfernt werden. Womöglich ist auch die operative Entfernung der Mandel selbst angebracht. Dazu bekommen die Patienten meist Antibiotika, um eine Ausbreitung der eiterproduzierenden Keime zu verhindern.

Fazit: Bei einseitigen Halsschmerzen, die sich innerhalb von zwei Tagen nicht von selbst geben, suchen Sie vorsichtshalber einen Arzt auf. Sie können sich damit trösten, dass die Ursache für einseitige Halsschmerzen ganz harmlos sein kann. Dennoch sollten Sie in einem solchen Fall nicht zu lange zögern.